Wie soll die Masterarbeit aufgebaut sein?

Allzu oft herrscht bei Studenten große Unsicherheit, wenn es um den Aufbau von wichtigen Arbeiten wie beispielsweise einer Masterarbeit geht. Beispielsweise stellen sie sich oft die Frage, ob die Arbeit auf empirischen Daten basieren soll oder es doch eher eine Literaturarbeit werden soll. In diesem Fall können die Mitarbeiter von Textundwisenschaft den Studenten mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stehen.

Denn nach welcher Methodik eine Masterarbeit erstellt werden soll, hängt zum einen mit dem Thema, zum anderen aber auch mit der Zielsetzung und dem Interesse an wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen. Unter Umständen gibt es aber auch seitens des Lehrstuhls Vorgaben, nach welcher Methodik die Arbeit erstellt werden soll. Hier ein Überblick über die grundlegenden methodischen Arten:

Die literaturbasierte Arbeit

Theorien stehen bei literaturbasierten Arbeiten im Fokus. Eine Theorie wird hier also nicht genutzt, um ein empirisches Phänomen zu erklären und zu beschreiben. Vielmehr geht es hier darum die jeweilige Theorie zu analysieren. Der Student muss also wichtige Veröffentlichungen zum Thema recherchieren, diese analysieren und sie anschließend kritisch einordnen und beurteilen.

Die empirische Arbeit

Vor allem bei Masterarbeiten wird vom Lehrstuhl aber sehr oft eine empirische Herangehensweise vorgeschrieben. Der Student muss also Daten methodisch-systematisch erheben und sammeln, um daraus Erfahrungen abzuleiten. In aller Regel muss der Student diese Daten selbst in Form von Datenerhebungen wie etwa Umfragen sammeln.

Der Student kann dabei zwischen verschiedenen Herangehensweisen wählen, die sich in qualitativ verstehende und quantitativ messende Methoden unterscheiden. Diese können in der Praxis aber auch kombiniert angewendet werden.

Bei einer quantitativen Erhebung geht es in aller Regel darum, eine bekannte Hypothese oder Theorie zu testen. Qualitative Methoden werden hingegen genutzt, wenn zu einem bestimmten Thema bislang nur wenige Erkenntnisse vorliegen.

Wie werden die Daten interpretiert?

Es ist bei einer empirischen Arbeit aber noch längst nicht getan, die Befunde nur darzustellen. Es gilt nämlich auch, die jeweiligen Befunde interpretierend zu diskutieren. Um diese Interpretation zu ermöglichen, ist es notwendig, die Daten mit den jeweiligen Bezugsfragen zu verknüpfen. Idealerweise sollte der Student seine eigenen Forschungsergebnisse dabei auch kritisch hinterfragen.

Bei all diesen Fragen stehen die statistischen Experten und Ghostwriter von Textundwissenschaft den Studenten gern zur Seite. Diese Beratung können Studenten schon im Vorfeld sein, wenn sie sich über die anzuwendende Methodik unsicher sind.

Quelle: https://www.textundwissenschaft.de/blog/2017/12/06/die-bachelor-oder-masterarbeit-als-literaturanalyse-oder-als-empirische-untersuchung/

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